Der Spielverlauf in der ersten Halbzeit erinnerte stark an das Hinspiel vor einer Woche. Die Anfangsphase verlief noch ausgeglichen, nach vier Minuten führte Bologna lediglich mit 3:2. Die Italiener konnten sich dann allerdings absetzen, HIT medalp hatte Probleme mit der starken Deckung der Gastgeber und spielte im Angriff zu wenig variantenreich. In der 10. Minute erhöhte Bologna bereits auf 4:10.
Die Innsbrucker stabilisierten sich nun und blieben in der Folge sieben Minuten ohne Gegentor. Christoph Walter verkürzte per Siebenmeter auf 7:10 (17.). Doch unnötige Fehler warfen HIT medalp abermals zurück, zur Pause geriet man mit 11:16 wieder klar in Rückstand.
Schon kurz nach Wiederbeginn machte Bologna alles klar, in Minute 34 lag das Team aus der Emilia Romagna mit 19:11 in Front. Die Innsbrucker zeigten ihr Kämpferherz und waren aggressiver in der Abwehr, eine Viertelstunde vor dem Ende stand es 20:24. Insgesamt sollte es an diesem Abend allerdings nicht mehr reichen, Bologna United agierte zu clever, um sich diesen Vorsprung noch nehmen zu lassen.
Mit dem 32:27-Erfolg zogen die Italiener verdient ins Viertelfinale des Challenge Cups ein. HIT medalp muss jetzt den Fokus auf das Meister-Playoff legen, am Mittwoch empfängt man zu Hause den UHK Krems (20.00 Uhr), am Samstag geht es dann zu den Fivers.
EHF Challenge Cup, Achtelfinale – Rückspiel
Bologna United – HIT medalp Tirol 32:27 (16:11)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic; Radenovic (7), Kainmüller (5), Walter (5), Schinagl (3), Patterer (2), Rackauskas (2), Mayr (1), Simunic (1), Steiger (1), Bammer, Marek, Mörtl
Hinspiel: HIT medalp Tirol - Bologna United 29:30 (12:15)
|