Die Mannschaft berichtet:
Am 4. April trafen wir uns um 9 Uhr in der Früh am Bahnhof, um nach Györ in Ungarn zu fahren, da dort der Balasz Kupa, ein Turnier, bei dem einige Mannschaften aus verschiedenen Ländern teilnahmen, stattfand. Mit dem Zug dauerte die Fahrt ca. 6 1/2 Stunden, doch mit einigen Gameboys und PSPs konnte die Fahrtzeit gut überbrückt werden. In Györ angekommen, holte uns ein Bus ab und brachte uns in unsere Unterkunft. Diese war ganz okay, auf jeden Fall war sie besser als die, in der wir in Szashalombatta hatten, als wir vor zwei Jahren dort ein Trainingslager hatten. Nach der Ankunft in der Unterkunft ging es sofort zur Eröffnung, zu der uns wieder ein Bus brachte. Im Anschluss an die Eröffnung fand noch ein Spiel der Damenmannschaft von Györ statt, von dem wir uns die erste Hälfte ansahen.
Am nächsten Tag weckte uns unser Trainer um 5 in der Früh, da wir unser erstes Spiel bereits um 8 Uhr hatten. Das Spiel war gegen die Mannschaft RK Pecine aus Kroatien. Doch schon nach ca. 5 Minuten war klar, dass der Sieger Pecine heißen würde. Endergebnis 26:6 für Pecine. Am selben Tag hatten wir noch ein Spiel gegen Györ, bei dem wir in der ersten Hälfte nicht gerade berauschend spielten. Die zweite Hälfte wurde jedoch von uns dominiert. Leider reichte es am Ende nicht aus und wir verloren mit 1 Tor Unterschied, was aber auch an den äußerst parteiischen Schiedsrichtern lag. Wir wurden also Gruppenletzter und stiegen damit in die Untergruppe ab, in der alle gruppenletzten Teams spielten.
Pech durch Ausfall Nachdem wir am letzten Tag sehr früh aufstehen mussten, konnten wir an diesem Tag immerhin bis 6 Uhr schlafen, da unser erstes Spiel um 9 Uhr anfing. Nach dem Frühstück ging es gleich direkt zur Halle, damit wir uns dort aufwärmen konnten. Unser Gegner hieß RK Pecine 2, also die Zweitmannschaft der Kroaten. Wir starteten motiviert ins Spiel, doch durch den Ausfall von Johannes Ladstätter (Gehirnerschütterung) mussten wir Lukas Ausserladscheider auf den Mitte Aufbau stellen. Von diesem Zeitpunkt an spielten wir um einiges schlechter. Zwar verletzte sich auch der Kreisspieler von Pecine, doch auch das half uns nicht weiter: Wir verloren 23:17. Unser nächstes Spiel war um 15 Uhr angesetzt, daher verbrachten wir die Mittagspause in der Altstadt von Györ. Das Spiel gegen SKP Pressburg 2 lief ausgeglichen, mal waren wir vorn, mal die anderen. Doch durch zu wenig Chancenauswertung und zu viele Verteidigungsfehler verloren wir die Partie knapp mit 15:14.
Unser Spiel gegen Budapest am nächsten Tag verlief nicht ganz nach Plan: Die Mannschaft stand vollkommen neben sich. Bis auf ein paar Versuche von Felix Entstrasser, die Niederlage nicht so hoch ausfallen zu lassen war die Mannschaft absolut machtlos - Endstand:19:9. Da unser zweites Spiel erst um 16 Uhr anfing, gingen wir in der Zwischenzeit in ein Einkaufszentrum, in dem sich einige Spieler neue Bälle oder ähnliches zulegten. Im zweiten Spiel war wieder eine slowakische Mannschaft unser Gegner. Mit neuer Kraft und Aufstellung (Lukas Gassner auf Mitte Aufbau) begannen wir das Spiel, doch durch einige äußerst dubiose Entscheidungen der Schiedsrichterinnen wurde unser Trainer so aufgebracht, dass er, nachdem die Schiedsrichterinnen bei einer Verletzung von Lukas Gassner nicht Timeout gaben, abtrat. Das Spiel wurde beim Stand von 16:13 für die Slowaken abgebrochen.
U15 erkämpft sich Sieg Da wir bisher alle Spiele verloren hatten, ging es für uns am nächsten Tag darum, wenigstens einen Sieg einzufahren. Wir spielten wieder gegen Pressburg um den vorletzten Platz. Wir versuchten alles, und durch ein solides Spiel in Angriff und Verteidigung konnten wir verdient mit 9:7 gewinnen. Nachdem wir dieses Spiel bestritten hatten, entspannten wir uns den restlichen Tag in der Therme von Györ. Unser letztes Spiel bestritten wir am nächsten Tag gegen die andere slowakische Mannschaft um den dritten Platz in der Untergruppe. Jeder versuchte sein bestes zu geben, doch durch zahlreiche Ausfälle und durch die Erschöpfung von den vorigen Spielen verloren wir mit 17:15. Am Abend sahen wir uns noch das Finale an. Die Finalisten waren Pecine und Györ - wir hatten also die Finalisten in unserer Gruppe gehabt. Der Turniersieger hieß komischerweise Györ, gegen die wir mit nur einem Tor verloren hatten. Als wir am nächsten Tag um 17 Uhr wieder in Innsbruck ankamen, hatten wir ein tolles Turnier hinter uns und wir hoffen, dass wir bald wieder auf ein Turnier fahren!
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